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Velofahrer in Wolfwil

 „Gott sei Dank“, der Laden im Dorf hat offen. Zuerst dachte er, es sei eine Post! „Endlich ein Woufwilerli, das den Blutzucker wieder steigen lässt!“

 Er setzt sich auf eine Bank, die der ökumenische Frauenverein des Dorfes gespendet hat, schaut aber nicht zum Eingang der Kirche! Niemals! 

 Sein Po tut ihm weh. Hätte er sich doch die Radlerhose mit den Schaumstoffeinlagen gegönnt.  

Bock, Bar, Bier

Wenn man sieht, wie Velofahrer neben unserer Wallfahrtskirche (empfehlenswerte Veloroute Nr. 8) vorbeifahren, schnell weggucken, wenn sie die Kirche sehen, dann denkt man: 

„Okay…?“ 

Die meinen: 

„Nur nicht an Gott denken, nur nicht! Bald bin ich an meinem Etappenziel, im Hotel „Zum schlaffen Bock“, in Aarau, dann öffne ich den Kühlschrank der Minibar und greif՚ nach dem Bier. Und ich schalte sofort das Fernsehgerät ein, was mich an meinen Fernseher erinnert, den ich immer laufen lasse ‒ damit die Einbrecher denken, ich sei im Haus.“ 

(„Und wenn sie mich nicht gerade vor dem Gerät sitzen sehen, meinen sie: Er ist nur kurz im Keller und holt sich ein zweites Bier.“)   

Die anderen Velofahrer 

Dann gibt es die (Halb-) Mutigen. Ganz heimlich sehen sie sich um, ob sie beobachtet werden, schleichen sich dann lautlos in die Kirche. Sie schnuppern herum, sehen eine Mutter mit einem kleinen Kind und denken: „Wann hat mich eine Frau zum letzten Mal in die Arme genommen?“ 

Gute Frage.  

Dann kommt schon bald die bekannte Stimme aus dem Unterbewusstsein: „Geniess dein Leben! Denke nicht über den Sinn des Lebens nach. Ist doch eh alles, alles… (Er weiss nicht weiter.) 

Und er hört die andere Stimme in sich: „Nun bist du da! Hier findest du, was du im tiefsten Wesen suchst. Du bist gemeint! Du bist geliebt. Du hast eine Kraft in dir, die von der Welt gebraucht wird.“ Oder hat die Frau da vorne das gesagt? 

Und er erkennt plötzlich: Religion ist nichts für Feiglinge. 

Pfr. U.-B. Fringeli, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Vereins „Förderung des Tourismus im Gäu mit besonderer Rücksicht auf die Wallfahrtskirche Wolfwil a. d. A.“.  

Aare-Route (Route 8) 

Die Aare-Route (Route 8) führt in 7 Etappen von Gletsch im Oberwallis bis nach Koblenz im Kanton Aargau. Die Strecke überwindet rund 1700 Höhenmeter und verläuft mehrheitlich entlang dem Flusslauf der Aare. Viel Spass macht es auch, wenn Sie von Wolfwil ins Wallis fahren! (Gepolsterte Radlerhose nicht vergessen!) Es sind ja nur 305 Kilometer.