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Die Zerstörung unserer Mitwelt

Werden wir überleben?

Was können wir tun? 

Gedanken aus christlicher Sicht 

Dienstag, 26. März 2019

Pfarrschür, 19.00 Uhr 

Wenn wir heute erleben, dass wir Ressourcen verschwenden, auf Kosten der kommenden Generationen leben, dann ist die Fastenzeit aktueller denn je. Ohne Selbstbeschränkung werden wir nicht überleben. Wir sind heute in der Situation, dass wir unsere Lebensgrundlage selber zerstören (können). Ein Mensch, eine Christin, den/die ich sehr schätze,hat gesagt: „Was, du lädst Menschen ein zu einem Vortrag zum Thema „Die Zerstörung unserer Mitwelt“? Da kommt doch keiner. „Ja, vielleicht kommt keiner“, dachte ich. Der Mensch will das heute nicht hören. Sollte keiner/keine kommen, werde ich alleine in der Pfarrschür sein und beten. Ich habe kürzlich einen runden Geburtstag feiern dürfen. In diesem Alter hat der heilige Bruder Klaus sich vom weltlichem Leben verabschiedet, um in der Einsamkeit mit Gott, der Welt und sich selber im Einklang zu leben. Er hat vom Leib Christi, von der Hostie, gelebt. Ich meine nicht, dass wir so weit gehen müssen. Doch wir sollten uns immer wieder von „unserem Heiligen, vom Heiligen der Schweiz“, herausfordern lassen. Wenn Menschen versuchen, ansatzweise nach seinem Vorbild zu leben, dann können wir die Erde vielleicht doch noch retten. Finden Sie das extrem? Wir können auch versuchen, unsere fatale Abhängigkeit von den Gütern zu durchschauen, die alle mit fossilen Brennstoffen zu tun haben. Zurück zum Bruder Klaus: Wir müssen also nicht „nur“ von der Hostie leben, doch dürfen wir das Geschenk derselben wieder neu entdecken: Ist das Leben nicht ein Geschenk? Was brauchen wir wirklich, um glücklich zu leben? Haben wir nicht mehr als genug? Leiden wir gar unter einem „Überdruss an Überfluss“? Ist nicht das einfache und natürliche Leben das gute Leben? Falls es Ihnen nicht egal ist, wie die Zukunft unserer Erde aussieht, freue ich mich sehr, Sie am 26. März um 19.00 Uhr in der Pfarrschür begrüssen zu dürfen. Wir sind keine Pessimisten, wir sind Christen!  

Pfr. Urs-Beat Fringeli