Kraftort

Wir heissen Pilger-/innen bei uns herzlich willkommen!

Planen Sie einen Ausflug zu uns?

Unter "Ihr Besuch/Wallfahrten" finden Sie Informationen dazu.

Gönnen Sie sich eine Auszeit an einem Kraftort! Tanken Sie auf!

Ruhe und Erholung für Leib, Seele und Geist.

Erfahren Sie die Heilkraft von Natur, Spiritualität und Stille!

Maria hilft!

      

Marienaltar

 

Ein Kraftort

An besonderen Orten wurden schon früh Maria-Wallfahrtskirchen erbaut. In vergangenen Zeiten waren die Menschen noch stärker mit der Natur verbunden und damit offen für die geistigen Kräfte der Natur.

Heute werden Orte der Kraft wieder entdeckt. Die bekannte Geobiologin und Autorin Blanche Merz und viele andere haben dabei auch Wolfwil an der Aare im Kanton Solothurn als Kraftort gemessen und anerkannt. 

Die Ur-Mutter, die Mutter-Erde, die allen Menschen das Leben gibt, wurde  bereits in vorchristlichen Zeiten verehrt. Diese Verehrung bildete gleichsam die Grundlage für die Erfahrung der mütterlichen Seite Gottes, die sich auch und gerade in seiner Menschwerdung, in Jesus offenbart. 

Da sich seit der Menschwerdung Gottes in Jesus der Sohn Gottes als Christus mit „allem Fleisch“ (Papst Johannes Paul II)  verbunden hat, dürfen wir die Kraftorte der Erde als Zonen der Heilwerdung und der Heiligung dankbar annehmen. Was also durch Marien-Wallfahrtsorte ins Bewusstsein der Menschen dringen will ist Christus, der Auferstandene, der Gegenwärtige, der Menschen und die Erde zu einer heilsamen Umwandlung führt. Die bewusste Kontaktaufnahme mit Christus bringt uns zum inneren Einklang mit der äusseren Mitwelt („In ihm, Christus, bewegen wir uns, leben wir und sind wir“, Paulus).  

Sensible Menschen, wie z.B. Franz von Assisi und viele andere, haben die Kraftorte der Erde gespürt und an diesen Stellen eine besondere Stätte der Gnade errichtet, um den Menschen „Nahrung für die Seele“ zu ermöglichen. 

In der Gnadenkapelle von Wolfwil ist eine höhere Lebens-Energie gut spürbar. Sie öffnet die Menschen für die geistige Ebene, vermittelt Frieden und Harmonie für Leib und Seele. 

Wenn auch Sie, als Einzelperson oder als Pilgergruppe von diesem einzigartigen mystischen Ort profitieren wollen, sind Sie herzlich zu einem Aufenthalt in unserer Kirche eingeladen. Sollten Sie keinen Priester haben, steht Ihnen – je nach Möglichkeit und nach Absprache - für eine heilige Messe unser Pfarrer Urs-Beat Fringeli zur Verfügung. Anmeldung ist frühzeitig erforderlich!  

Anmeldung bei Pfarrer Urs-Beat Fringeli

 

Welche Bedeutung hat Maria für uns heute?

Neue und zeitgemässe religiöse Erfahrungen, die zum christlichen Glauben führen, haben mit den Grundkräften des Menschen zu tun. In Jesus hat sich ganz besonders die Barmherzigkeit Gottes, das Mitgefühl, die Zärtlichkeit und Zuwendung Gottes gezeigt. Im besonderen Masse finden wir diese Kräfte in einer liebenden Mutter, die das Kind schützt, es zärtlich berührt, in Gebet, Gedanken und Taten unterstützt und begleitet. Durch ein Kind kommt immer etwas Neues in die Welt. Diese Liebe der Mutter zum Sohn (oder zur Tochter) ist in der Liebe Jesu zu den Menschen aufgeblüht.  

Das Christentum überzeugt(e) dort, wo es diese konkrete Liebe Gottes zur Entfaltung bringt und brachte. Die Entfaltung der christlichen Religion vollzieht sich deswegen überall dort, wo Menschen dieser Liebe Einfluss gewähren. Das Betrachten der Muttergottes, das Vertrauen auf ihre Fürsprache und die Meditation über ihr Austragen und Mittragen des göttlichen Sohnes bilden Öffnungen, wodurch Christus selber auch heute in die Welt kommt. Die gesunde Maria-Verehrung ermöglicht demnach eine fortlaufende und damit gegenwärtige Offenbarung Christi. Maria war offen für das Neue. Sie vermittelt, ermöglicht Offenheit und Bereitschaft.  

Wer sich mit Maria verbindet, verbindet sich mit Christus. Ein solcher Mensch darf Heil und Heiligung an Leib und Seele erfahren. Er bringt seinen göttlichen Geist in Einklang mit der göttlich-geistigen Welt. Auf diesem Hintergrunde ist auch die Weihe unserer Kirche in Wolfwil zu sehen. Wir feiern unsere Würde als Menschen mit Leib, Seele und Geist. Wir feiern letztlich, dass wir in der Liebe Gottes bleiben und diese in Ewigkeit mit uns ist. Wir feiern unsere Erhaltung und „Erneuerung“ durch Gott. 

Pfr. Urs-Beat Fringeli

 

Maria Himmelfahrt 

Geschichte des Festes 

Schon früh glaubten die Christen. dass Maria, die Mutter Jesu,  am Ende ihres Lebens mit Leib und Seele in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen wurde. Diese Vorstellung betont die besondere Würde, die Maria als Mutter des Herrn zusteht und ihren Anteil am Werk und der Erlösungstat ihres Sohnes. 

Durch ihr JA konnte die Menschwerdung Gottes geschehen, in ihr und durch sie konnte Jesus geboren werden. 

So findet man Hinweise auf den Festgedanken von Maria Himmelfahrt schon in der Frühzeit der Kirche. Bereits beim Konzil von Ephesus in Jahre 431 wurde Maria der Titel „Gottesgebärerin“ zugestanden. Die römische Kirche feiert das Fest seit dem 7. Jahrhundert. 

Maria Himmelfahrt, auch Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel genannt, feiern wir jährlich am 15. August. Diesem Fest liegt kein biblisches Geschehen zugrunde (wie zum Beispiel bei Christi Himmelfahrt), sondern der Gedanke (die Idee), dass Maria am Ende ihres Lebens mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen wurde. Deshalb wird es als Ideenfest bezeichnet (wie z. B. auch Fronleichnam).